Calligraphy Umgedreht Fuer Unten
Achtsamkeit im Wald

WaldBaden

In dem wir auf meditative Weise Zeit in der Natur verbringen, beruhigt sich der ständig sorgende und ununterbrochen planende Kopf, so das wir uns staunend wieder für die Wunder der Erde öffnen können.

Der Wald bringt uns unmittelbar in die Gegenwart und schenkt uns Klarheit, hilft dem Körper zu entspannen und öffnet unser Herz. Auf diese Weise vertieft sich die Verbundenheit mit der Natur und die Praxis der Meditation. Unser Gewahrsein wird weit. Wir erleben ganz unmittelbar, wie wir in jedem Augenblick und mit jedem Atemzug von dem komplexen Netzwerk des Lebens gehalten und genährt werden.

„Von der Natur hängt nicht nur unser physisches Überleben ab. Wir brauchen die Natur auch, weil sie uns den Weg nach Hause zeigen kann, den Weg aus dem Gefängnis unseres Denkens heraus. Wir haben uns im Handeln, Denken, Erinnern und Vorausplanen verloren – haben uns verirrt in einem Labyrinth verwirrender Komplexität und in einer Welt voller Probleme. Wir haben vergessen, was Steine, Pflanzen und Tiere noch wissen. Wir haben vergessen, das wir einfach sein können – still sein, da sein, wo das Leben ist: hier und jetzt.“

Eckhart Tolle, „Stille Spricht“

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August 2023
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Waldbaden

Teilnehmer(innen)stimmen

Wir hatten eine richtig gute Zeit! Unser Grüppchen bestand aus fünf berufstätigen Frauen, die zu sich finden wollten und durch Achtsamkeit innere Ruhe und Ausgeglichenheit suchten. Die tollen Eindrücke in der wunderschönen Umgebung gepaart mit der Anleitung zu meditativen Übungen haben uns alle abgeholt. Wir konnten in uns hinein atmen und unsere Bedürfnisse fühlen und uns mit der Natur verbinden. Das war großartig. Ich konnte Schweres loslassen und Leichtigkeit wiederfinden. Ein tolles Erlebnis.

Bettina aus Wülfrath, öffentlicher Dienst

Der Frieden der Natur wird dein Wesen durchdringen wie der Sonnenschein die Äste der Bäume. Die Winde werden ihre Frische in dich hinein pusten und die Stürme ihre Energie, während deine Sorgen von dir abfallen wie welke Blätter.

John Muir, Nature Writings

WALDBADEN

wissenschaftliche Grundlage

„Shinrin Yoko“ ist ein japanischer Begriff, der so viel bedeutet wie „Baden in der Waldluft“ oder einfach kurz „Waldbaden“. Beim Waldbaden geht es nicht, wie man vielleicht meinen könnte, um das Baden in einem Waldsee, sondern um das absichtslose Verweilen und achtsame Gehen durch den Wald. Auf einer Strecke von ca. 3,5 Kilometer sind die Patienten für zwei bis vier Stunden eingeladen, mit allen Sinnen die Natur zu erleben.

Unterwegs vertiefen Impulse und Übungen der Achtsamkeit das intensive Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes, so dass sich der ständig sorgende Geist beruhigen kann und einen heilsamen Abstand zu den Gedanken schafft.

Gezielte Bewegungs- und Atemübungen, Angebote aus dem Entspannungs- und Kreativbereich sowie Meditationen oder Literatur zum Schmunzeln und Nachdenken fördern Ruhe, Entspannung und innere Einsichten.

Seit 2012 existiert an japanischen Universitäten ein eigener Forschungszweig. Die „Forest Medicine“ bzw. „Waldmedizin“ begeistert mittlerweile Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Studien belegen, dass Waldbaden der Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Cortisol entgegen wirkt. Durch die Aktivierung des Parasympathikus sinkt die Atem- und Herzfrequenz sowie der Blutdruck. Das vegetative Nervensystem beruhigt und reguliert sich, was wiederum die Schlafqualität verbessert und die Konzentration erhöht. Eine Reihe von Untersuchungen zeigen, dass sich die Vitalität ganz allgemein steigert und Angstzustände und Depressionen verringert werden.